Fisch und Fleisch

Eintöpfe, Schmorrbraten, Fisch und ungewöhnliche Entdeckungen

Ob Fisch oder Fleisch, Spanien hat auf jede Zutat die passende Antwort. Fleisch und Fisch lassen sich klassisch gegrill verköstigen, daneben stehen Eintöpfe auf der Speisekarte. Am Puchera montañesa, dem kantabrischen Eintopf, hätte jeder Westernheld seine pure Freude. Bestehend aus weißen Bohnen und Speck sowie Chorizo und Morchilla kommen Fleischliebhaber auf ihre kosten. Die feurige Alternative Spaniens sorgt für die Widerkehr verbrauchter Energien. Febada oder Lentejas sind Abwandlungen dieses Eintopfs aber spezialisieren sich eher auf die Hauptzutat der Linsen. Wer einen Potaje de vigilia bestellt darf sich hingegen über einen Eintopf mit Stockfisch freuen. Thunfisch finden Spanien-Entdecker im Marmitako.

Segundo Plato mit Fleisch

Hauptgerichte dürfen auch in Spanien nicht fehlen. Carne Guisada gilt als bekannter aber klassischer Fleischbraten, mit Möhren und etwas Gemüse. Origineller ist da schon das Schnitzel aus Rindfleisch, dass die Bezeichnung Filete de ternera trägt und als Segundo Plato etwas größer als gewöhnlich ausfällt. Nicht nur als Tapas sind sie beliebt: Die Albóndigas. Die Hackfleischbällchen lassen sich durchaus auch als Hauptgericht verspeisen. Deftig wird es auch beim geschmorrten Lammgericht. Das Cordero en chilindrón wird in zwiebeln gebraten und geschmort. Hinzugegeben werden Tomaten und Paprika. Conejo en salmorejo ist weniger auf dem Festland, als weiter im Süden auf den kanarischen Inseln bekannt. Das gericht umschreibt die Zubereitung von Kaninchen mit Öl und Gemüsebrühe. Ungewöhnlich und in Deutschland höchstens regional zu finden, sind die Riñones al Jerez. Die Riñones al Jerez sind nichts anderes als saure Nierchen in einer Sherry Sauce, für die es durchaus Liebhaber gibt. Lecker und auf dem Land begehrt: Cochifrito. Dabei wird Ziege oder Lamm in Wein gekocht und auf diese Weise besonders zart. Wer einmal in den ländlichen Regionen Spaniens unterwegs ist erhält vielleicht das Glück, dieses Gericht einmal kosten zu dürfen.