Essen in Spanien

Leckeres von Madrid bis Barcelona vom Land und aus dem Meer

Hier treffen Sonne, Sommer, Meer und gute Laune sowie spanisches Lebensgefühl aufeinander. Die warme Mittelmeerregion gilt als beliebtes Reiseziel für zahlreiche Touristen, doch sie hat auch kulinarisch einiges zu bieten. Zwischen Sombrero-Hüten und Siesta, verstecken sich echte Raritäten, die in keinem spanischen Restaurant fehlen dürfen. An oberster Stelle stehen natürlich, wie hätte es anders sein können, die Oliven. Oliven sind in unterschiedlichen Variationen erhältlich, in klein, groß, mit und ohne Kern, gefüllt, getrocknet oder eingelegt. Auch auf einer Tapas-Platte, dem traditioellen, spanischen Vorspeiseteller, darf die Olive nicht fehlen. Dazu wird etwas Weißbrot gereicht, denn zu den Oliven gesellt sich die Aioli, eine würzige, cremige Paste, die aus einer Mischung von Knoblauch und Mayonaise besteht. Keiner kann sich diesem Dip widersetzen. Neben allerlei gebratenen und gekochten oder gedünsteten Gemüsesorten, finden Fans der spanischen Küche immer wieder Fleisch in großer Menge vor. Steaks zählen inzwischen auch zur Küche Spaniens, doch es sind die Würste, die dem Touristen in Erinnerung bleiben. So gilt die spanische Chorizo, eine scharfe Wurst aus Schweinefleisch, als beliebtes Mitbringsel und ist überall im Land zu finden. Doch auch hier gibt es Variationen. Mal kommen Auszüge von Wildschweine hinzu oder die Wurst wird Mal weniger Mal mehr pikant angeboten.

Spezialitäten, wie Chorizo oder Paella

Auch in Sachen Fettanteil können durchaus Schwankungen auftreten. Angebraten servieren die Restaurants sie als Tapas. Datteln im Speckmanteln oder Garnelen in Öl und Knoblauch sind weitere Bestandteile, einer echten Tapas Platte. Dabei sind Tapas nichts anderes als Vorspeisen. Doch erst in der Gruppe macht der Besuch beim Spanier richtig Freude, denn nun können die einzelnen Tapas umher gerreicht werden und untereinander gefachsimpelt werden, wer denn nun das leckerste Gericht gefunden hat. So manch ein Restaurant-Gast musste auf die Hauptspeise verzichten, denn die Tapas hatten ihn  bereits gesättigt. Wer durhält wird durch eine deftige aber gesunde und mediterrane Küche belohnt. Dorade oder Brasse, Tintenfisch oder Krabben, Muscheln und Lamm, stehen in Abwandlungen auf dem Speiseplan. Von Region zu Region schwanken die traditionellen Gerichte erheblich, doch wer einmal in Spanien zu Gast war, muss unbedingt die klassische Paella, mit Meeresfrüchten und Hühnchen probieren. Safran gefärbter Reis und leckeres Gemüse und eine spezielle Gewürzmischung, machen die Paella-Pfanne zu einem beeindruckenden Erlebnis. Nicht jedes Restaurant bietet identische Pfannen in Form, Geschmack und Inhalt an und es gehört schon einiges dazu, sich als Paella-Koch bezeichnen zu können. Es gibt jedoch wohl kaum einen besseren Weg als über die Verkostung einer Pealla den Zauber Spaniens in sich aufnehmen zu können…